Ist Ihr Online-Shop fit für Mobile-Commerce?
Der Verkauf im Internet ist schon heute ein wichtiger Bereich in modernen Unternehmen. Das Netz bietet eine perfekte Infrastruktur, in der Produkte und Dienstleistungen verkauft werden können. Die Entwicklung zu einem Netz, in dem wir einfach einkaufen können, wenn wir etwas benötigen, war weit. Von den ersten Visionen und Versuchen in der Zeit erster Internetanschlüsse, bis zum heutigen Gebrauch und großen Unternehmen, wie zum Beispiel Amazon, die international agierend einen großen Handelsplatz für Waren aller Art geschaffen haben. Die Techniken des e-Commerce sind mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es gibt kaum eine Ware, für die man noch in ein Einkaufszentrum gehen müsste, um sie zu kaufen. Nahezu alles ist online verfügbar. Ebenso kaufen nicht mehr nur die sog. Early-Adopter, die Menschen, die Internettrends stets als erste adaptieren, im Netz ein, sondern ebenfalls viele "Otto Normalbürger". Eine weitere Entwicklung, die in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat, ist die der Smartphones. Mobiltelefone, die es uns ermöglichen, unterwegs ständig mit dem Internet verbunden zu bleiben. Gerade das Unternehmen Apple und die von dieser Firma entwickelten iPhones können als Wendepunkt in der mobilen Webnutzung angesehen werden, markieren sie doch die gedankliche und auch technische Abkehr von den langsamen WAP Ladezeiten der ersten Versuche mobiler Internetnutzung. Sie bieten schnelles Internet auf einem relativ großen Bildschirm und eine gesteigerte Nutzerfreundlichkeit, nicht zuletzt durch die vielen Apps und Erweiterungen, die heruntergeladen werden können. Andere Unternehmen sprangen schnell auf diesen Zug auf und heute besitzen viele Menschen solche Smartphones. Neben den klassischen Smartphones etablieren sich in der letzten Zeit immer mehr Tablet-Computer, die ebenfalls auf ähnlichen mobilen Betriebssystemen beruhen und somit auch in diesem Kontext betrachtet werden können. Laut einer Studie des Internetdienstleisters Net Applications zeichnet sich das iPad als Klassenprimus dieser Gattung bereits für 1 % des weltweiten Internetverkehrs verantwortlich. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass dieser Tablet-Rechner erst vor etwas mehr als einem Jahr erschienen ist.

Mobile-Commerce als Teilbereich des e-Commerce

Betrachtet man diese Entwicklung nun im Bezug auf die Möglichkeiten des e-Commerce, erweitert sie diesen Bereich natürlich ungemein. Shoppen ist dadurch nahezu immer und überall möglich und somit flexibler denn je geworden. Um jedoch Waren und Dienstleistungen über mobile Systeme zu verkaufen sind ein spezielles Vorgehen und ein durchdachtes Webdesign nötig. Dieses unterscheidet sich in einigen Fällen drastisch von dem für stationäre, herkömmliche Computer. Im Folgenden daher einige Tipps, die Ihnen helfen werden, Ihren Handel von den Desktopcomputern und Laptops abzulösen und zu einem teilweise bestehenden Verkauf über mobile Geräte zu führen.

Ein spezielles Design für Mobile-Commerce

Das Design einer Website kann maßgeblich am Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung im Internet teilhaben. Nutzer sollen genau das sehen und auf die Angebote aufmerksam gemacht werden, die Ihrem Shop am meisten einbringen. Das moderne Webdesign hat die Aufgabe die Aufmerksamkeit des Nutzers auf einzelne Punkte zu lenken. Gleichzeitig regelt das Design auch die Nutzweise einer Internetseite. Desktoprechner und Laptops sind von ihrer Ausstattung und den Möglichkeiten der Anzeige anders als mobile Geräte. Ein Grund dafür ist die geringe Größe der meisten Smartphones und Tablets. Es ist nicht genug Raum für große Displays vorhanden, also müssen Inhalte verkleinert werden. Eine Website, die so geschrumpft wird, ist für viele Handynutzer schwer zu bedienen, da sie einzelne Bereiche vergrößern müssen, um Texte und Bilder betrachten zu können. Die Seiten müssen also so gestaltet sein, dass sie komfortabel mit einem Smartphone oder einem Tablet genutzt werden können.

Mobile-Commerce: Mit einer Schranke auf der richtigen Seite

Nicht jeder Nutzer möchte eine Website auf den mobilen Modus umstellen und andersherum möchte nicht jeder Nutzer eine solche Version nutzen. Daher ist es wichtig, den Anwendern die Wahl zu überlassen, welche Ansicht sie preferieren. Eine bestehende Möglichkeit ist hier die Weiterleitung des Nutzers über ein System, das einer Weiche im Schienenverkehr nicht unähnlich ist. Der Benutzer besucht Ihre Website und bekommt, je nachdem, ob er mit einem Mobiltelefon oder einem Computer surft, verschiedene Designs zu Gesicht. Die Anzeige der mobilen Version sollte natürlich auf die Belange dieser Gruppe zugeschnitten sein. Wichtig ist nur, dass Sie dem Nutzer immer eine Möglichkeit bieten, um auf die reguläre Seite zurückzuwechseln. Nicht jeder mag mobile Pages und diesen Personen sollten sie einen Switch auf die normale, nicht mobil optimierte Internetseite bieten.

Usability: Wichtig für erfolgreiches Mobile-Commerce

Der wichtigste Aspekt einer mobilen Page ist ihre Usability oder auch Nutzbarkeit. Mobiles Webdesign, zum Beispiel mittels HTML 5, soll die Funktionen einer Internetseite verkleinert und simpel aber trotzdem vollständig portieren. Das bedeutet, die Site muss nutzbar sein. Der User soll sich nicht erst durch endlos viele Seiten klicken müssen, bevor er sein Ziel erreicht. Bedenken Sie: Je mehr Aufwand ein Kauf im Internet erfordert, desto weniger Menschen werden diesen tätigen. Eine intuitive Menüführung und eine nicht überladene Oberfläche sind ratsam, um dem User einen möglichst einfachen Einkauf in Ihrem Portal zu ermöglichen. Die Usability ist besonders beim e-Commerce über mobile Endgeräte wichtig, da ein Nutzer hier mit oftmals längeren Wartezeiten rechnen muss. Auf einem handelsüblichen Computer ist der Seitenaufbau durch die stärkere und stationäre Internetverbindung in der Regel schneller. Beachten Sie diese Probleme und denken Sie nach, ob Sie selber Lust hätten, sich durch Menüs zu klicken, um zu merken, dass dies nicht die Seiten sind, die Sie aufrufen wollten. Das ist ärgerlich. Daher sollte eine Website, die dem Zweck des Mobile-Commerce dienen soll, immer so optimiert sein, dass sie auf einem Smartphone komfortabel nutzbar ist.

Im Mobile-Commerce sollten viele Betriebssysteme beachtet werden

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt, ist, dass es auf dem Markt unzählig viele verschiedene Betriebssysteme für die unterschiedlichen Smartphonetypen gibt. Ob ein Handy auf Basis von Apples Betriebssystem iOS, Android oder RIMs Blackberry funktioniert, Ihre Website sollte auf allen möglichst identisch verfügbar sein. Testen Sie am besten auch all diese Geräte und finden Sie heraus, wo noch Fehler auftreten, um diese später zu beseitigen. Jedes System ist eigen und hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Sie alle zu kennen und zu einer passenden Website, die auf allen Geräten läuft zusammenzusetzen, ist eine wichtige Aufgabe, die es zu meistern gilt.

Mobile-Commerce: Das Fazit

Mobile-Commerce ist ein Bereich, der in Zukunft sehr wichtig sein kann. Das mobile Internet wird auch in Zukunft schneller werden und größere Datenvolumen zulassen. Genau so werden aber auch die Smartphones ständig an Funktionen und Rechenleistung zulegen und so immer näher an stationäre Rechner heranrücken. Hier setzt Mobile-Commerce ein und verschafft Nutzern von Smartphones oder Tablets die Möglichkeit, unterwegs mobil einzukaufen. Bauen Sie auf eine gut ausgearbeitete Site, die Nutzer, die nicht an einem Computer sitzen, nicht aussperrt. Sorgen Sie dafür, dass sie unkompliziert und einfach einkaufen können. Sorgen Sie für Ihren eigenen, gut durchdachten Online-Shop, der auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet ist. Wenn Sie einen Online-Shop benötigen: Sprechen Sie uns an!