Die fünf Twitter-Geheimnisse
Twitter ist als Medium längst etabliert.  Es geht schnell, ist kompakt und hat trotzdem eine hohe potenzielle Reichweite. Was aber, wenn Sie twittern und niemand nimmt es zur Kenntnis? Für diesen Fall verraten wir Ihnen die fünf Twitter-Geheimnisse:

1. Bauen Sie auf Tipps von Unbekannten?

Ein Username wie „Martin23“ oder „DerBowlingkönig“ klingt zwar witzig, jedoch weiß niemand, wer sich hinter dem Namen verbirgt. Die vermeintlich witzigen Nicknames wirken unseriös. Setzen Sie lieber auf einen Klarnamen oder, wenn es ein Pseudonym sein soll, auf einen Namen, der zu Ihnen oder Ihrer Firma passt und seriös ist. Der Benutzername ist fortan Ihre Twitter-Identität. Wählen Sie ihn daher sorgsam aus.

2. Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite

Eine nüchterne Seite ohne eigenen Hintergrund, kein Profilbild, keine Angaben zur Person: Niemand besucht gerne Seiten, die aussehen wie jede andere auch. Heben Sie sich deutlich von der Masse ab und gestalten Sie Ihre Twitter-Page. Ihre Follower werden es Ihnen danken, wenn sie wissen, wer hinter dem Account steckt.

3. Denken Sie immer an die Leser

Brechen wir Tweets auf ihre Basiseinheit herunter, bleibt nur Text. Text, der die Aufmerksamkeit der Leser in 140 Zeichen erregen soll. Niemand folgt Ihnen, wenn Sie schlechten Inhalt liefern. Fotos vom Sonntagskaffee mit der Großmutter sind zwar eine schöne Erinnerung, jedoch interessieren sie Ihre Leser eventuell nicht die sprichwörtliche (Kaffee-)Bohne. Punkten Sie mit gutem, einzigartigem und vor allem mit interessantem Inhalt!

4. Reicht ein Tweet in vier Monaten?

Die Antwort ist relativ einfach: Nein. Sie generieren Follower dadurch, dass Sie kontinuierlich gute Inhalte abliefern. Ein Tweet in vier Monaten, der eventuell auch noch mit langweiligem Inhalt „glänzt“, ist nicht ausreichend. Bleiben Sie am Ball, sonst folgt Ihnen keiner. Nur, wer kontinuierlich twittert, wird über kurz oder lang Erfolg haben. Follower möchten Ihre Tweets lesen, nicht deren Abwesenheit bemerken.

5. Seien Sie sozial!

Twitter ist eine Community, keine One-Man-Show. Folgen Sie anderen Usern, die das gleiche Themengebiet verfolgen. So bekommen Sie eventuell neue Follower und haben gleichzeitig den Vorteil, dass andere Sie mit Ideen versorgen, über die Sie vielleicht noch nie nachgedacht haben. Nutzen Sie @-Replies (Ein Tweet, der an einen bestimmten Benutzer gerichtet ist), um mit anderen zu kommunizieren. Teilen Sie dabei Ihr Wissen. Sie bauen so neue Kontakte auf, pflegen bestehende und erarbeiten sich vielleicht sogar einen Expertenstatus, der die Follower von selbst auf Ihren Account aufmerksam macht. Dieses Netzwerk funktioniert, wie der Begriff schon suggeriert, nur durch seine Vernetzung und ohne diese ist es nur eine Website wie viele andere. Die Twittersuche (Siehe Tutorial am Ende dieses Artikels) hilft Ihnen beim Finden von Personen mit gleichen Interessen. So können Sie eingrenzen und dadurch die zu Ihnen passenden Twitternutzer finden.

Unser Spezial-Tipp: Nutzen Sie Automatisierung

Sie können Twitter mit anderen Webangeboten verbinden und so Ihren Account automatisch befüllen lassen. Mithilfe von http://twitterfeed.com können Sie unter anderem den RSS-Feed Ihres Blogs automatisch auf Ihrem Twitter-Account veröffentlichen. Dies spart Zeit und sorgt für Kontinuität. Auch Ihre Facebook-Updates können so einfach und schnell simultan auf Twitter veröffentlicht werden. Sie befüllen so recht einfach mehrere Kanäle auf einmal. Sie haben sicherlich schon bemerkt, dass das Soziale Netzwerk Twitter gar nicht so kompliziert ist, wie mancher denkt. Befolgt man gewisse Grundregeln, kommen die Follower auf Sie zu und nicht umgekehrt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie geben interessierten potenziellen Kunden eine einfache Plattform auf der sie sich informieren können, Sie können Ihre eigene Kompetenz unter Beweis stellen und bauen sich Schritt für Schritt ein Netzwerk auf, dass sehr nützlich für Ihr Unternehmen sein kann.

Search.Twitter Tutorial

Das wichtigste Tool für das Netzwerk Twitter ist die Suche, die unter der Adresse search.twitter.com erreichbar ist. Sie hilft, im täglichen Datenstrom der Twittergemeinde, den Überblick zu behalten. Hier nun ein kleines Tutorial zur richtigen Benutzung der Suchfunktionen:

Die Allgemeine Suche

Die allgemeine Suche bietet als einzige Funktion eine recht ungenaue Recherchemethode. Die Suche nach einem bestimmten Stichwort oder einem Satz, ohne genauere Angabe der Rahmenbedingungen der Suche, ist hier möglich. Diese Methode ist nicht wirklich genau und eignet sich nur für die kurze Suche auf gut Glück. Klickt man auf „Advanced Search“, kann man die Suche verfeinern.

Advanced Search

Die erweiterte Suche bietet Ihnen schon mehr Möglichkeiten. So können Sie hier nun entscheiden, wonach Sie genau suchen. Sie können bestimmen, ob der Suchbegriff ein Wort, ein Satz, eine Auswahl von Worten oder ein Hashtag sein soll.

Hashtag

Ein Hashtag (Von engl. Hash= Das Doppelkreuz „#“) kann an einen Tweet gehangen werden und kategorisiert diesen zusätzlich. So wird zum Beispiel einen Tweet, der sich auf die Stadt Berlin bezieht, mit dem Hashtag „#Berlin“ eingeordnet. In der Twittersuche hat man die Möglichkeit, nach einzelnen Tags zu suchen: Unter der Hashtag-Suche, kann auch die Sprache eingestellt werden, in der die Tweets verfasst sein sollen. So kann man sich zum Beispiel nur Tweets in deutscher oder spanischer Sprache anzeigen lassen, wenn das für die Suche relevant ist. Die Advanced Search bietet noch viele weitere Einstellmöglichkeiten. Tweets können nach Daten, Orten, Twitter Nutzern oder sogar nach Fragesätzen und Befindlichkeiten durchsucht werden. Die erweiterte Suche ist ein Tool, um Tweets so weit wie möglich zu indexieren. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, den täglichen Datenstrom in diesem Netzwerk mit seinen Abermillionen Nutzern zu durchsuchen und so die für Sie relevanten Informationen heraus zu filtern.